Gundolfs Bibliothek

Der 9. November – ein „deutscher“ Tag

Der 9. November ist wohl der „deutscheste“ aller Tage …

Am 9. November 1918 rief Philipp Scheidemann in Berlin die Republik aus. Als Flagge wurde eine schwarz-rot-gold quergestreifte Trikolore angenommen, die während der Weimarer Republik die Nationalflagge Deutschlands war und seit 1949 wieder ist.

Am 9. November 1923 wollte ein gewisser Adolf Hitler diese Republik stürzen und scheiterte mit dem „Marsch auf die Feldherrnhalle“ in München. In diesem Jahr der galoppierenden Inflation wurde die Schande noch verhindert.

Am 9. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen. Die Reichspogromnacht wird immer eine Schande für dieses Land bleiben.

Am 9. November 1989 verplapperte sich der vor 2015 verstorbene, damalige Sekretär des ZK der SED Günter Schabowski bezüglich einer neuen Ausreiseregelung – und die innerdeutsche Grenze war innerhalb weniger Stunden Geschichte.

Was für ein Datum …

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