Fantasy

Fantasy rückte erst mit Der Herr der Ringe überhaupt in meinen Fokus. Bis dahin habe ich mich ausschließlich auf greifbare Geschichte beschränkt.

In dieser Kategorie biete ich euch das, was mir bislang an Fantasy-Geschichten eingefallen ist. Ihr findet hier:

Der Meeresprinz

 

Es handelt sich um eine Geschichte im mittelalterlichen Setting, die auf der fiktiven Insel Thule spielt (dieses Thule hat nichts mit dem realen Ort auf Grönland zu tun und schon gar nicht mit faschistischen Fantasiegebilden). Hierhin verschlägt es einige Ritter und Prinz Thorsten, den jüngsten Königssohn des fiktiven Königreichs Meerland, die vom Vierten Kreuzzug zurückkehren und feststellen müssen, dass ihre Heimat im Meer versunken ist. Sie finden Aufnahme im Königreich Thule auf einer Insel weit westlich des europäischen Festlandes. Das Reich wird von dem greisen König Christian regiert, dessen Enkelin Christine die Erbin des Throns ist. Christians Reich wird von mehreren Seiten bedroht: Vom ungetreuen Herzog Nils von Fjordsand, der sich mit seiner Provinz selbstständig machen will; vom machtgierigen Grafen Reynir, der durch eine Ehe mit Christine König werden will; von den abweichlerischen Grafen der Provinzen Wodanien und Odoheim, die den christlichen Glauben ablehnen und weiter den alten Göttern huldigen.

Thorsten und seine Ritter sind nicht allen Thulern willkommen. Graf Reynir, der in Thorsten eine unwillkommene Konkurrenz um Prinzessin Christine wittert, gehört ebenso zu den Gegnern der Meerländer wie Herzog Nils, der den Tod seines älteren Sohnes Carsten Thorsten ankreidet und dafür Rache will. Aber Christian und Christine sehen in dem jungen Mann einen Hoffnungsschimmer für Thule. Doch Thorsten hat ein Problem: Er hat kurz vor seinem Aufbruch zum Kreuzzug seine Jugendliebe Ingrid geheiratet und weiß nicht, ob sie den Untergang Meerlands überlebt hat oder nicht. Die Suche nach der Wahrheit wird zu einer lebensgefährlichen Reise. Und dann ist da noch ein meerländischer Kaufmann, der Thorsten ein Urteil zu seinen Lasten nicht verzeihen kann …

 

 

Die Glocke des Todes

 

Diese Geschichte spielt im Jahr 2013. Der junge Hobbyschriftsteller Jonas Mönke veröffentlicht sein erstes Buch über den Fluch der Glocke von Vineta, das auf einer Erzählung seines Großvaters und Forschungen seines Urgroßvaters, des verfemten Professors für Archäologie Boris Trojan beruht. Jonas‘ Freude über den Erfolg wird allerdings getrübt, als die Agamemnon-Filmgesellschaft behauptet, dass die Glocke auf dem Titelbild des Buches von einem ihrer Konzeptzeichner entworfen wurde und Jonas mit einem Urheberrechtsprozess überzieht und sein Großvater, der das Titelbild gezeichnet hat, kurz vor dem ersten Prozesstermin verstirbt. Ein Gutachten, das Jonas‘ Rechtsanwalt beantragt, scheint die Vorwürfe der Filmgesellschaft zunächst zu bestätigen, aber dann macht Archäologie-Professor Roland Bluhm eine Entdeckung, die ihn eine wissenschaftliche Sensation wittern lässt …

Diese Geschichte widme ich ausdrücklich meinen Eltern Lydia und Heinz, die mir von der Vineta-Sage erzählt haben.